Gross ist die Erleichterung der Studierenden, wenn die Maturarbeit eingereicht und das Kolloquium über die Bühne gebracht ist. Den Resultaten dieser Anstrengung gebührt deshalb eine angemessene Würdigung. Evelyne Patti, Präsidentin der Maturarbeitskommission, über die Finissage, an der alle Arbeiten des Jahrgangs ausgestellt werden.

Anlässe – Finissage Maturarbeiten

Würdigung der Maturarbeiten

Neu fand dieser Anlass gleich in der ersten Woche nach den Sportferien statt, also unmittelbar nach dem Zyklusabschluss der Maturklassen und zugleich am Anfang des Prozesses des nachfolgenden Jahrgangs. Gleichentags stand die KME künftigen Studierenden für einen Besuch offen (Tag der offenen KME); auch sie konnten Einblick ins Thema «Maturarbeit» gewinnen.

Da nicht wenige Arbeiten zusätzlich zu einer wissenschaftspropädeutischen Untersuchung in ein kreatives Produkt münden, wurde die Finissage genutzt, ein solches zu präsentieren: ein Film, gedreht nur mit einer Handykamera an verschiedenen Schauplätzen in Zürich. Die Vorführung in der Aula zog ein beträchtliches Publikum an; mit Interesse lauschten aktuelle und zukünftige Studierende den Ausführungen zur Entstehung des Films, zu Stolpersteinen und unterlaufenen Fehlern und sahen sich gespannt den Zusammenschnitt an.

Anschliessend wurde mit einer Würdigung aller Maturarbeiten die ansprechend hergerichtete Ausstellung in der Mediothek eröffnet. Auch hier war der Andrang gross: Ganz nach Lust und Laune konnte man in den Arbeiten blättern, sich darin vertiefen oder sich für eigene Projekte inspirieren lassen. Die Bandbreite an Themen reichte von ökologischen Fragestellungen über Wahrscheinlichkeiten und Strategien in Glücksspielen bis zur Kreation von Schwibbogenmotiven – wer sich darunter nichts vorstellen kann, darf sich diese und viele andere eindrückliche Arbeiten auch nach dieser gelungenen Finissage jederzeit in der Mediothek zu Gemüte führen.

Text: Evelyne Patti
Bilder: Roberto Huber